Stefan Sbonnik - Tenor
Stefan Sbonnik - Tenor

Vita

Foto: Christian Hartmann

Der in Cloppenburg geborene Tenor begann mit dem Singen zu Grundschulzeiten in verschiedenen (Kinder-)Chören und studierte nach dem Abitur zunächst die Fächer Musik und Geschichte für das Lehramt an Haupt- und Realschulen in Osnabrück und Münster. Parallel dazu absolvierte er eine nebenberufliche Chorleiterausbildung (C-Schein) am Bischöflichen Kirchenmusikseminar Osnabrück.

 

In den Jahren 2011-2015 folgte ein Bachelor-Studium Gesang an der Musikhochschule Münster bei Annette Koch, 2015-2017 das Masterstudium Operngesang/ Musiktheater an der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und THeater in München bei Frieder Lang und Lars Woldt.

 

Wertvolle Ergänzung zu seiner Ausbildung erhielt er durch Meisterkurse bei Götz Alsmann (Münster), Susan Anthony (Detmold), Jane-Thorner-Mengedoth (Zürich), Susanne Eken (Kopenhagen) und insbesondere Bernhard Adler (Wien).

 

Bisher stand Sbonnik bereits in elf Opern- und Operettenrollen in Engagements, Hochschulproduktionen und einem freien Operettenensemble auf der Bühne. So sang er 2013 an der Musikakademie Kassel Raimondo in der vielbeachteten Aufführung der wiederentdeckten Barockoper Almira von Ruggiero Fedeli - unter der musikalischen Leitung von Gregor Hollmann und der Regie von Sonja Trebes. Ein Jahr später verkörperte er Siegfried in Die lustigen Nibelungen von Oscar Straus im Gastspiel am Theater Münster.

 

Im Masterstudium an der Theaterakademie war er Afang 2016 unter der Regie von Christof Nel und dem Dirigat von Carsten Januschke mit dem Münchner Rundfunkorchester als Remendado in Bizets Carmen im Prinzregententheater München und im Stadttheater Ingolstadt zu erleben. Im Juli übernahm er unter der musikalischen Leitung von Eva Pons zusammen mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz die Rolle des Kalil in Christian Josts Oper Die arabische Nacht in einer Inszenierung von Balázs Kovalik.

Im Oktober 2016 war Sbonnik in der Titelrolle in Monteverdis ll ritorno d'Ulisse in patria unter der Regie von Martina Veh und der musikalischen Leitung von Joachim Tschiedel mit der accademia di monaco im Prinzregententheater zu sehen und hören, im Februar 2017 als Bill in der erneut von Balázs Kovalik inszenierten Oper Flight von Jonathan Dove mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer im Prinzregententheater.

 

Im Juni 2017 war Sbonnik Teilnehmer der Mozart Residency der "Académie du Festival d'Aix" und trat im Rahmen dessen in öffentlichen Masterclasses auf, konzertierte in Aix-en-Provence und Umgebung und arbeitete dabei u.a. mit Susanna Eken und Joseph Alford. Im August 2017 gab Sbonnik im Rahmen der "Internationalen Opernakademie Bad Orb" unter der Regie von Erik Biegel und der musikalischen Leitung von Michael Millard sein Rollendebüt als Danilo in Lehárs Die lustige Witwe.

 

Im Rahmen des Opernstudios an der Opera national du Rhin ist er aktuell noch bis Januar 2018 unter der Regie von Nicola Raab und dem Dirigat von Giuliano Carella als Ser Toldo Berardengo in Zandonais Francesca da Rimini in Strsbourg zu erleben.

 

Daneben ist Sbonnik gefragter Konzertsolist. Insbesondere mit den Evangelisten-Partien in J. S. Bachs Kompositionen, Werken von Mozart und dem Schwan in Orffs Carmina Burana konzertiert er regelmäßig. Konzertengagements führten ihn mit Mendelssohns Lobgesang in die Rudolf Oetker Halle in Bielefeld, mit Mozarts Schuldigkeit des ersten Gebots mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Alessandro di Marchi ins Prinzregententheater München, mit barocken Liedern und Opernarien in den Erbdrostenhof in Münster, mit Saint-Saëns Oratorio de Noël in die Christuskirche in Salzburg, mit Brittens War Requiem in die Kathedrale von Exeter sowie mit Mozarts Bearbeitung von Händels Messias zu den Kasseler Musiktagen.

 

Sbonnik ist überdies Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und Sonderpreisträger beim Podium junger Gesangssolisten 2017. Er war bereits im Rahmen von Berichterstattungen und mit Live-Übertrgungen von Konzerten im WDR, HR, BR und Deutschlandradio Kultur zu hören.

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